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Zöpfe. Kennenlerngeschichte Nr. 26

Zöpfe. Kennenlerngeschichte Nr. 26

Mascha wurde als Kind kaum je an den Zöpfen gezogen. Und das lag nicht nur daran, dass sie sich selten Zöpfe flocht – eher wussten alle, was ihnen dann blühte. Mascha konnte durchaus zurückschlagen. Natürlich kränkte es sie oft: Warum liefen alle den anderen nach und zogen ihnen an den Zöpfen, sie aber ließ man in Ruhe? Doch bald erklärte sie es sich so: Solche Trottel, die nichts anderes können, als an einem Zopf zu ziehen, braucht sie im Leben nicht. Und seither machten die „Trottel“ einen Bogen um sie.

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Introvertierte brauchen Extravertierte

Introvertierte brauchen Extravertierte

Haben Sie den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ gesehen? Den über die zwei Sonderlinge auf dem Montmartre. Er sollte ja die Formel der Liebe offenlegen und unglaublich romantisch sein. Am Ende beschließen der seltsame junge Mann, der aus zerrissenen Fotos unter Fotoautomaten eine Verschwörungstheorie zu entschlüsseln versucht, und das nicht minder seltsame Mädchen, das die Welt als eine Ansammlung von Details und Kleinigkeiten wahrnahm und dann beschloss, mit ebendiesen Kleinigkeiten Gutes z

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Der Ruhelose. Kennenlerngeschichte Nr. 11

Der Ruhelose. Kennenlerngeschichte Nr. 11

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie stark die Kultur unsere Wahrnehmung prägt? In der Stadt gelten die einen Werte, auf dem Land andere, und bei den Nachbarvölkern springen die Unterschiede noch stärker ins Auge. Bei uns ist es modern und seelisch gesund, sich von den Eltern abzulösen und alles Eigene aufzubauen; bei südlicheren Völkern ist das praktisch undenkbar. Oder nehmen wir die Einstellung zur Familie. Je weiter südlich, desto früher gilt: Ohne geht es nicht, weder für den Mann noch f

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