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Man selbst sein. Kennenlerngeschichte Nr. 30

Man selbst sein. Kennenlerngeschichte Nr. 30

Mila und Alik waren aus Sicht unseres Ansatzes ein perfekt zueinander passendes Paar. Perfekt in dem Sinne, dass für eine feste Verbindung aus Respekt, Fürsorge, Rückhalt und Entwicklung genügt hätte, dass die beiden sie selbst bleiben und einander gefallen. So weit die Theorie. Doch nicht umsonst bekam Richard Thaler den Nobelpreis für den Nachweis, wie unvernünftig Menschen sind: In der Praxis mischen sich in die feine Sache der Beziehungen zwischen Menschen noch etliche weitere Faktoren ein.

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Männliche Manipulation: die Masche mit der EMOTIONALITÄT

Männliche Manipulation: die Masche mit der EMOTIONALITÄT

Auf Wunsch der Frauen nehmen wir weiter die MÄNNLICHEN MANIPULATIONEN auseinander – die weiblichen Beispiele haben wir ja schon durch. Beim letzten Treffen haben wir drei Beispiele besprochen: die Frau an ihr Alter erinnern und auf ihr Verständnis der eigenen sozialen Rolle als Frau drücken. Und Manipulation Nr. 3: auf die EMOTIONALITÄT drücken.

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Schulliebe. Eine Kennenlerngeschichte

Schulliebe. Eine Kennenlerngeschichte

Inna war schon in der Schule für ihren Dickkopf bekannt, und das Wort „unmöglich“ gab es für sie nicht. Nein, sie legte sich nie besonders mit jemandem an, aber wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, war jedes Umstimmen zwecklos. Nach eigenem Bekunden war sie sehr bescheiden, still, kurz: eines jener rätselhaften grauen Mäuschen, bei denen man nie weiß, ob sie gerade an dich denken, an die Angliederung Tibets durch die Chinesen oder an ihre Einkaufsliste – aber wenn es sein musste, konnte sie sich schweigend querstellen, und sie von ihrem Standpunkt wegzubewegen war nicht leichter als den Berg Tschomolungma. Genau mit diesem ihr eigenen Dickkopf ging sie Bauingenieurwesen für Rohrleitungen studieren, während ihr Vater auf Bankwesen bestand – und noch etwas früher, in der Schule, hatte sie beschlossen, sich in Tolja zu verlieben.

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