So oft ich auch darüber gesprochen habe und so oft andere Fachleute vor den schädlichen Nebenwirkungen dieser Mittel (der nichtsteroidalen Entzündungshemmer) gewarnt haben – die Wirkung blieb praktisch gleich null. Die Menschen haben diese Mittel unkontrolliert eingesetzt und tun es weiter, ohne die Situation zu berücksichtigen, bei nahezu jedem Schmerz und jeder Entzündung.
„Kein Unglück so groß, es hat sein Glück im Schoß“
Volksweisheit
In der Packungsbeilage von „Diclofenac“ und ähnlichen Mitteln steht schwarz auf weiß: „Verschreibungspflichtig“ – das heißt, die Einnahme dieser Arzneimittel gehört unter fachliche Kontrolle.. .
Neben den bekannten Fakten zur Schädigung von Magenschleimhaut und Leber gibt es einen Punkt, den selbst Neurologinnen und Neurologen bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats und des Nervensystems nur sehr selten berücksichtigen.
Alle Mittel dieser Gruppe halten Kalzium im Gewebe zurück! Warum ist das gefährlich?
Sie nehmen die Entzündung weg, verschlimmern aber die Lage. Die Erkrankung und die Störungen in den Bewegungssegmenten der Wirbelsäule entwickeln sich weiter und verschärfen sich. Sie gehen in eine andere Phase über.
Muskeln und Bandscheiben müssen elastisch und beweglich sein, doch durch die Verkalkung des Gewebes geht diese Fähigkeit verloren – und am Ende steht der Riss des Rings beim Bandscheibenvorfall. Die Durchblutung des Gewebes ist vermindert, also bilden sich Schwellungen schneller, und der Schmerz wird unerträglich.
Leider wiederholen die Menschen diesen Teufelskreis, nur mit erhöhter Dosis, und werden praktisch zu „ewigen Kundinnen und Kunden“ von Ambulanzen, Apotheken und all jenen, denen es nicht um die Gesundheit der Menschen geht, sondern darum, Kundschaft zu haben.
Die zweite Gefahr ist die Einnahme von NSAR zusammen mit Kalziumpräparaten, was die Lage noch weiter verschlechtert. In meiner Praxis bin ich der gleichzeitigen Verordnung und Einnahme von „Voltaren und Diclofenac“ mehrfach begegnet.
In der aktuellen Lage begünstigen NSAR dieser Gruppe eine Fibrose des Lungengewebes, was den Verlauf der Erkrankung verschlechtert und bei einer Ansteckung das Sterberisiko erhöht. Vermeiden Sie daher bei Anzeichen einer Virusinfektion oder einer Atemwegserkrankung Ibuprofen, Voltaren, Diclofenac und andere. Als Alternative kommen „Paracetamol“ und vergleichbare Mittel in Frage.
Natürlich gibt es besondere Fälle, in denen diese Arzneimittel nötig sind, etwa bei rheumatoider Arthritis, aber immer unter Berücksichtigung der individuellen Situation und unter fachlicher Kontrolle.
Fazit:
Nehmen Sie keine Arzneimittel ohne Rücksprache mit einer Fachperson oder Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt ein.
Beugen Sie Krankheiten vor und stärken Sie Ihr Immunsystem. RECHTZEITIG
Waschen Sie sich öfter die Hände. Fassen Sie sich seltener ins Gesicht. Halten Sie Abstand. Und verlassen Sie Ihr Zuhause nur, wenn es nötig ist.
Nutzen Sie die aktuelle Lage (Quarantäne, Selbstisolation) zum Nutzen Ihrer Gesundheit und nicht zu ihrem Schaden.
Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!
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