Arbeitsbedingte Schmerzen und körperliches Unbehagen entstehen nicht nur durch schweres Heben und hohe Belastung. Betroffen sind nicht nur Bauarbeiter und Lagerarbeiter, sondern auch alle, die ihre Arbeitszeit am Computer oder im Büro verbringen. Studien belegen: Zwangshaltungen, gleichförmige Bewegungen und eine schlechte Körperhaltung lösen Störungen des Bewegungsapparates (Wirbelsäule und Gelenke) aus oder verschlimmern sie.
Muskelblockaden, die wir täglich aufbauen, besonders im Sitzen am Schreibtisch, führen zu Beschwerden und gesundheitlichen Problemen, darunter:
- Nacken- und Schulterschmerzen
- Kopfschmerzen
- Adipositas
- Rundrücken und Schmerzen zwischen den Schulterblättern
- chronischer Stress
- Kreuzschmerzen
- Engpasssyndrom und Schmerzen in den Armen.
Es gibt aber auch gute Nachrichten!
Schon ein kurzes Aufwärmen am Arbeitsplatz:
- vergrößert den Bewegungsumfang;
- verbessert die Körperhaltung;
- löst körperliche und psychische Anspannung;
- senkt chronische Schmerzen um 70 %;
- hebt die Stimmung;
- und macht Sie widerstandsfähiger gegen Stress.
Wie lässt sich die körperliche Aktivität während des Arbeitstages steigern?
Telefonieren oder Mittagessen im Stehen statt im Sitzen.
Einen höhenverstellbaren Schreibtisch nutzen.

Die Treppe statt den Aufzug nehmen.
Jede Stunde vom Platz aufstehen und ein paar Schritte durch das Büro gehen (am besten eine Erinnerung am Handy stellen, damit man das Gehen wirklich nicht vergisst).
Ein kleines Übungsprogramm am Arbeitsplatz durchführen.
Und allen, die unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen, schicke ich ein speziell entwickeltes Übungsprogramm für Büroangestellte. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!







