Fußschmerzen sind die häufigste Beschwerde in der Orthopädie. Die Hauptursache ist eine Überlastung und Entzündung des Bandapparats der Fußsohle, der Achillessehne oder des Sprunggelenks. Die Gründe, die dazu führen, sind sehr unterschiedlich:
- Plattfuß oder Knickfuß;
- eine Skoliose oder ein schiefstehendes Becken;
- Tätigkeiten, bei denen man lange auf den Beinen ist (Köchinnen und Köche, Servicekräfte, Tanzende, Sporttreibende);
- enge Schuhe oder hohe Absätze;
- Probleme im Bereich des 5. Lendenwirbels;
- Übergewicht und Schwangerschaft (besonders das letzte Trimester).
Zu den seelischen Faktoren, die Fußbeschwerden begleiten, gehören:
- der unbewusste Wunsch, Halt zu finden;
- das Gefühl von Wut oder von Unsicherheit;
- auftretende Schwierigkeiten im Umgang mit anderen;
- die Unfähigkeit, Freude zu empfinden;
- die Angst vor der Zukunft und die Sorge, im Leben den „Schritt nach vorn“ nicht zu schaffen.
Außerdem sind Sohlen und Füße – wie die Ohren – „Spiegel“ (Projektionen) des ganzen Organismus. Es gibt sogar eigene Methoden der Arbeit mit den Füßen in der Reflexzonenarbeit: Su-Jok, Akupressur, Akupunktur, thailändische Fußmassage. Ausführlicher gehen wir darauf in den nächsten Beiträgen und Treffen zu diesem Thema ein.

Die wichtigsten Methoden zur Behandlung und Vorbeugung von Fußschmerzen
- bequeme und orthopädische Schuhe tragen;
- Haltungsschäden vorbeugen und ausgleichen;
- barfuß über Gras, Sand und Kies gehen;
- Heilgymnastik, Dehnung und spezielle Übungen für die Beine;
- Fußmassage und „108 Schritte im Bach“
Die Selbstmassage der Füße gehört täglich dazu – besonders für alle, die sich zur Risikogruppe zählen (siehe oben). Dafür nehmen wir einen Ball: einen Tennis-, Baseball- oder Golfball; ein Nudelholz oder eine Flasche mit Eis.
- Setzen Sie sich bequem hin, gern auf einen Sessel oder ein Sofa, und legen Sie den Ball unter das Gewölbe eines Fußes. Beugen Sie sich etwas nach vorn, um den Druck auf den Ball mit dem eigenen Körpergewicht zu steuern.
- Rollen Sie den Ball langsam über die ganze Länge des Fußes auf und ab und danach von einer Seite zur anderen. Beginnen Sie immer mit mäßigem Druck und verstärken Sie ihn allmählich.
- Etwa 3 bis 5 Minuten lang. Jeden Tag. Morgens und abends.
Eismassage
Sie funktioniert wie die Massage mit dem Ball, nur mit einer gefrorenen Dose oder einer Flasche mit gefrorenem Wasser.

„108 Schritte im Bach“
– eine Übung mit einer schönen Vorgeschichte über buddhistische Mönche, die täglich einen Bach hinaufsteigen, um Wasser zu holen. Aber die meisten von uns leben nun einmal nicht im Kloster, und ein passender Bach ist auch nicht immer in der Nähe – also nehmen wir, was da ist: die Dusche oder die Badewanne, notfalls eine Schüssel und eine raue Fußmatte.
Manche meiner Patientinnen und Patienten haben dafür sogar den Kusnezow-Applikator umfunktioniert. Wo ein Wille ist, findet sich auch eine Lösung! Diese Praxis hilft Ihnen nicht nur gegen Schmerz und Spannung im Fuß, sie stärkt auch die Abwehrkräfte und nimmt Anspannung und Müdigkeit.
Am meisten bringt sie, wenn sie zu Ihrem täglichen Ritual wird.
Und so geht es
- Wasser in der Badewanne aufdrehen oder den Duschschlauch auf die vorbereitete Matte legen.
- 108 Schritte machen und dabei durch das Wasser patschen.
- Das war's!
Beginnen sollten Sie mit kühlem Wasser oder Wasser mit Zimmertemperatur und den Körper allmählich an niedrigere Temperaturen gewöhnen.
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Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!







