Die Forschung rund um den gesunden Lebensstil wird in verschiedene Richtungen breiter und tiefer. Auch Fachleute für Gesundheitsförderung und Diätologinnen und Diätologen bestätigen weiterhin die Vorzüge einiger Lebensmittel, die helfen, verschiedenen Erkrankungen (darunter manchen Krebsarten) zu entgehen, das Gewicht zu normalisieren und den Zustand bei bereits bestehenden Störungen zu verbessern.
Die Fülle an Informationen macht es allerdings oft schwer zu verstehen, welche Lebensmittel sich für welche Lage eignen. Deshalb stelle ich Ihnen kurz die besten Lebensmittel für eine gesunde Ernährung vor. Also, die ersten fünf.
Äpfel kann man wegen ihres beeindruckenden Gehalts an wertvollen Stoffen als „Nährstoff-Kraftwerke“ bezeichnen.
Äpfel enthalten rund 14 Prozent unseres Tagesbedarfs an Vitamin C (ein starkes natürliches Antioxidans), Vitamine der B-Gruppe (Vorbeugung und Behandlung neurologischer Erkrankungen), Ballaststoffe, Phytonährstoffe (sie helfen, den Körper vor der schädlichen Wirkung freier Radikale zu schützen) sowie Mineralstoffe, darunter das für die Arbeit des Herzens nötige Kalium.
Untersuchungen haben gezeigt: Wer täglich wenigstens einen Apfel isst, beugt damit einer Demenz (Altersdemenz) vor und senkt das Risiko für Schlaganfall und Diabetes.
Bonus! Wer täglich ein paar Apfelkerne isst, deckt damit den Tagesbedarf bei Jodmangel im Körper.
Die Banane – sie ist so reich an biologisch aktiven Stoffen, dass man unter keinen Umständen auf sie verzichten sollte. Bananen enthalten kein Cholesterin und kein Natrium, sind aber sehr reich an Kalium.
Die Vorzüge der Banane für die Gesundheit:
– senkt den Blutdruck,
– senkt das Risiko für Leukämie im Kindesalter
– unterstützt die Arbeit des Herzens
– nützlich bei erhöhtem Blutdruck und Arteriosklerose.
Weil die Banane viel Saccharose enthält, galt sie für Menschen mit Übergewicht oder Diabetes zu Unrecht als verboten – das ist grundfalsch. Diese wertvolle Frucht hebt nicht nur die Stimmung, sie gehört auch zu den besten Lebensmitteln für Entlastungstage wie für die Kinderernährung. Man kann sie als eigenständige Speise essen oder mit anderem Obst kombinieren. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!
Eier gehören zu den wenigen Lebensmitteln, die man als „Superfood“ einstufen muss. Sie sind praktisch die ideale Nahrung und enthalten fast alle Nährstoffe, die wir brauchen.
Ein großes Ei enthält:
- Vitamin A: 6 % der ETD (empfohlene Tagesdosis)
- Folsäure: 5 % der ETD
- Vitamin B5: 7 % der ETD
- Vitamin B12: 9 % der ETD
- Vitamin B2: 15 % der ETD
- Phosphor: 9 % der ETD
- Selen: 22 % der ETD
Eier enthalten viel Vitamin D, E, K und B6, Kalzium und Zink. Dazu etwa 77 Kalorien, 6 Gramm Eiweiß und 5 Gramm wertvolle Fette.
Lutein und Zeaxanthin, die in diesem Lebensmittel stecken, sind starke Antioxidantien und helfen, gutes Sehvermögen zu erhalten.
Außerdem senken Eier das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, helfen beim Normalisieren des Gewichts und sind gut für die Männergesundheit.
Paradeiser wurden nicht umsonst „funktionelles Lebensmittel“ genannt.
Paradeiser sind eine reiche Quelle für die Vitamine A und C und für Folsäure. Sie enthalten ein breites Spektrum an wertvollen Nährstoffen und Antioxidantien, darunter Alpha-Liponsäure, Lycopin, Cholin, Beta-Carotin und Lutein, und übertreffen in ihren nützlichen Eigenschaften solche Spitzenreiter wie die Melone oder sogar den Apfel.
Paradeiser wie auch Paradeisersaft beugen chronischen Erkrankungen vor und helfen ebenso, den Augeninnendruck und den Blutdruck zu senken; bei verschiedenen Formen von Blutarmut sind sie nützlich. Sie werden nicht nur in der Diätkost eingesetzt, sondern auch in der vollwertigen Ernährung. Wichtig ist: Der Verzehr von Paradeisern sollte eingeschränkt werden bei Erkrankungen der Gallenblase, besonders in Verbindung mit Kleber (Brot, Nudeln, Erdäpfel …). Schlecht vertragen sich Paradeiser mit Fleisch und mit anderen eiweißreichen Lebensmitteln. Auch dünsten und einkochen sollte man Paradeiser nicht, denn mit der Zeit gehen die wertvollen Verbindungen in anorganische über. Sie verlieren ihre guten Eigenschaften und können mit der Zeit auch schaden. Am besten vertragen sich Paradeiser mit Lebensmitteln, die viel Fett enthalten (Käse, Nüsse …). Ebenso wie Obst werden Paradeiser oder Paradeisersaft eine halbe Stunde vor dem Essen empfohlen
Die Küchenzwiebel – von Kindheit an kennen wir sie für ihre keimtötende und antimikrobielle Wirkung. Sie wirkt gallentreibend und leicht harntreibend. Sie ist nützlich zur Vorbeugung von Arteriosklerose und Krebserkrankungen. Sie regt den Appetit an und bringt den Wasser-Salz-Haushalt ins Gleichgewicht, senkt das Risiko für manche Krebserkrankungen, hebt die Stimmung und hält Haut und Haare gesund.
„Die Zwiebel in deinen Armen – und jede Krankheit vergeht“, sagt ein orientalisches Sprichwort.
Zwiebeln können sich in Größe, Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. Am häufigsten sind rote, gelbe und weiße Zwiebeln.
Die Aromen reichen von süß und saftig mit mildem Geschmack bis scharf, würzig und beißend – oft je nach Saison und Region, in der die Zwiebeln wachsen. Schätzungen zufolge werden weltweit jedes Jahr mehr als 10 Milliarden Kilogramm Zwiebeln geerntet.
Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!







