Die 4 besten Helfer gegen Stress

Chronischer Stress und unerwartete Stresssituationen können sich auf ganz unterschiedliche Weise auf den Körper auswirken:

  • Nervosität und Reizbarkeit
  • Müdigkeit und Kraftlosigkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit.

Dabei, die Folgen von Stress loszuwerden und seine Intensität zu senken, helfen uns: regelmäßige körperliche Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, erholsamer Schlaf und ausreichend Ruhe. Das sind einige der besten und einfachsten Wege, den Körper auf die Wirkung von Stress vorzubereiten und seinen Folgen zu entgehen.

Gegen Stress können wir außerdem Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine einsetzen. Das können zum Beispiel sein:

  • L-Theanin
  • Rosenwurz
  • B-Vitamine
  • Glycin

Grüner Tee

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Genauer gesagt: die in den Teeblättern enthaltene Aminosäure L-Theanin
Ihre entspannende und angstlösende Wirkung – ohne den Einsatz von Beruhigungsmitteln – wurde mehrfach untersucht und bestätigt. Bei den Teilnehmenden wurde außerdem eine bessere Merkfähigkeit und Konzentration beobachtet. (Übersicht über 21 Studien)

Diese Eigenschaften des Tees wurden auch dem Zusammenspiel von Koffein und L-Theanin zugeschrieben. Jeder Bestandteil für sich allein wirkte schwächer auf den Körper.

Allerdings kann L-Theanin auch von sich aus Stress und seine Folgen abbauen. Das geschieht, indem es die Herzfrequenz und den allgemeinen Spiegel des Stresshormons Cortisol senkt.

L-Theanin ist sicher und wird in therapeutischen Dosen von 200 bis 600 mg pro Tag gut vertragen.
Zum Vergleich: L-Theanin macht 1–2 % der Trockenmasse der Blätter aus, das entspricht etwa 10–20 mg Theanin pro Tasse Tee.
Und nicht zuletzt wirkt das Teetrinken selbst auf den Stress – als Vorgang der Entspannung und der Achtsamkeit.

Rosenwurz

(Rhodiola rosea) – ein Kraut, das in den Bergregionen Russlands und Asiens wächst.
Seit alters her ist es als Adaptogen bekannt, das die Widerstandskraft gegen Stress erhöht. Diese Eigenschaft der Rhodiola geht auf zwei aktive Bestandteile der Pflanze zurück – Rosavin und Salidrosid.

Ein zweimonatiger Versuch mit 100 Menschen mit Symptomen chronischer Erschöpfung (Schlafstörungen, nachlassendes Kurzzeitgedächtnis und geringere Konzentration) zeigte, dass die Einnahme von 400 mg Extrakt der Rosenwurz täglich alle Symptome verringerte – bereits nach einer Woche (nach Material aus drei verlässlichen Studien). Die Symptome gingen bis zum Ende der Studie weiter zurück.

In einer weiteren Studie wurde bestätigt, dass die Einnahme von 400 mg Rhodiola-Extrakt täglich über 12 Wochen stressbegleitende Symptome verringerte, darunter Ängstlichkeit, Kraftlosigkeit und Reizbarkeit. Rosenwurz wird vom Menschen gut vertragen und ist – in therapeutischen Dosen – praktisch unbedenklich

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Der Vitamin-B-Komplex

enthält in der Regel alle acht Vitamine dieser Gruppe, die eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielen und für die Gesundheit von Herz, Gehirn und Nervensystem notwendig sind. B-Vitamine stecken in Getreide, Fleisch, Hülsenfrüchten, Eiern, Milchprodukten und grünem Blattgemüse.

Hohe Dosen von B-Vitaminen kommen sowohl in der Neurologie zum Einsatz als auch, um Stresssymptome zu lindern (gedrückte Stimmung, weniger Energie, Kraftlosigkeit). Erreicht wird das über die Senkung des Homocysteinspiegels im Blut. Ein erhöhter Spiegel dieser Aminosäure hängt unmittelbar mit Stress und einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen, Demenz und bestimmte Neubildungen zusammen.

Präparate mit einem Vitamin-B-Komplex sind in der Regel unbedenklich, solange die empfohlene Dosierung eingehalten wird. Sie können allerdings auch verschiedene Nebenwirkungen hervorrufen, etwa Magenschmerzen. Da es sich zudem um wasserlösliche Vitamine handelt, scheidet der Körper jeden Überschuss über den Harn aus – die Nieren werden also zusätzlich belastet.

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Glycin

- ist eine Aminosäure, die unser Körper zur Herstellung von Eiweiß nutzt.

Glycin hat die Fähigkeit, die Körpertemperatur zu senken und die Widerstandskraft des Körpers gegen Stress zu erhöhen: Es verbessert die nächtliche Erholung und wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem. Eine niedrigere Körpertemperatur begünstigt einen festen Schlaf und hilft uns, nachts nicht aufzuwachen.

Menschen mit Beschwerden über ihre Schlafqualität, die an einer Studie teilnahmen, nahmen vor dem Schlafengehen 3 Gramm Glycin ein; sie zeigten am nächsten Tag weniger Müdigkeit und mehr Wachheit als jene, die ein Placebo erhielten. Dieser Effekt zeigte sich unabhängig von Unterschieden bei der Einschlafzeit oder der Schlafdauer.

im Vergleich zu Placebo, was darauf hindeutet, dass Glycin die Schlafqualität verbessert hat.
Glycin wird gut vertragen, und die Einnahme von 3 Gramm dieses Präparats dürfte kaum Nebenwirkungen hervorrufen.

Die beruhigende Wirkung von Glycin verbessert die Schlafqualität und steigert das Gefühl von Wachheit und Konzentriertheit.

Verschiedene Vitamine und andere Nahrungsergänzungsmittel – darunter Rosenwurz, grüner Tee, Glycin und ein Vitamin-B-Komplex – helfen, Stresssymptome zu verringern und die Widerstandskraft des Körpers gegenüber den verschiedensten Lebenssituationen zu erhöhen.
Lassen Sie sich immer vorher beraten – von einer Fachperson oder Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt –, bevor Sie ein neues Präparat einnehmen, besonders wenn Sie andere Medikamente nehmen, schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.
Wenn Stress in Ihrem Leben ein Problem bleibt, vereinbaren Sie einen Beratungstermin und besprechen Sie mögliche Lösungswege. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!