Der innere Kritiker schadet unserem Selbstwert. In diesem Beitrag lernen Sie die besten Übungen für mehr Selbstvertrauen kennen.
Eine Übung für mehr Selbstvertrauen
Worte schaffen Wirklichkeit. Nicht nur die, die wir von klein auf hören, sondern auch die, die wir zu uns selbst sagen. Sie haben enormen Einfluss auf unseren Selbstwert und auf das Gefühl der eigenen Würde. Und wer möchte nicht in jeder Situation souverän und gelassen reagieren? Was andere zu uns sagen, können wir nicht steuern – was wir uns selbst sagen, sehr wohl! Mit einer einfachen Übung nehmen wir Einfluss auf unsere Worte und damit auf unsere Wirklichkeit.
Unser Gehirn liebt es, sich auf das Negative zu konzentrieren
Studien zufolge sagen Sie sich jeden Tag 50.000 Wörter. Das Problem für das Selbstvertrauen: Unser Gehirn ist in erster Linie damit beschäftigt, unser Überleben zu sichern. Negative Bilder und Gefahren lösen eine viel stärkere emotionale und nervliche Reaktion aus als positive Botschaften. Geben wir unserem Kopf keine andere Aufgabe, dann ist er vor allem damit befasst, Probleme zu lösen und sich alles Negative zu Herzen zu nehmen. Das kritische Selbstgespräch führt zu einem bedrückenden Ergebnis. Mit einer einfachen Übung durchbrechen Sie diesen Kreislauf und geben Ihrem Gehirn eine neue Struktur vor, in der es positiv denken soll.

Darum müssen Sie vor diesen 4 Gremlins nie Angst haben. - Artikel - „Freuds Erbe“. Klub für Psychologie und Entwicklung
Dieser Beitrag zeigt, wie Sie in sich selbst finden, was Sie am Weitergehen und am Erreichen Ihrer Ziele hindert – und was Sie damit tun können.
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Geben Sie Ihrem Gehirn eine Aufgabe
Denken Sie an zehn Stärken oder Dinge, die Sie an sich mögen. Wenn Ihnen nichts einfällt, fragen Sie Freunde oder Kolleginnen und Kollegen. Sie werden überrascht sein, wie leicht anderen Ihre Stärken und Ihre guten Seiten auffallen. Dieser erste Schritt gibt dem Gehirn die Aufgabe, sich auf das Positive zu konzentrieren.
Aber die eigenen Stärken bloß aufzuzählen und sich zu sagen, wie gut man ist, hilft nicht. Sie müssen Ihre Worte mit Erfahrung verbinden: Erinnern Sie sich an Momente, in denen Ihnen etwas gelungen ist, in denen Sie ein Ziel erreicht haben, in denen Sie „ganz oben“ waren – und bauen Sie so eine neue, positive emotionale Fixierung auf. Nur so entstehen ein zusätzliches inneres Bild und ein zusätzliches Gefühl. Indem Sie die Empfindungen aus jenen Momenten wecken, können Sie die Biochemie Ihres Körpers positiv beeinflussen. Wenn es allein nicht klappt, fragen Sie Ihre Eltern, was Sie als Kind alles geschafft haben. Auch über Meditation und Visualisierung lässt sich neue Erfahrung gewinnen.

SMART-Ziele – und wozu das Ganze? - Artikel - „Freuds Erbe“. Klub für Psychologie und Entwicklung
Reden wir also über Ziele. Genauer: über SMART, das System, mit dem man sie richtig formuliert. Sind das einfach nur kluge Ziele, weil „smart“ klug heißt, ...
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Einfluss auf Ihre Biochemie
Sprechen Sie Ihre 10 Stärken zehnmal am Tag laut aus und verbinden Sie sie mit der Visualisierung Ihrer positiven Erfahrungen. Ein Publikum brauchen Sie dafür nicht. Nutzen Sie einfach die Zeit unter der Dusche oder den Weg in die Arbeit.
Wie das konkret aussehen kann: Ich zum Beispiel bin sehr faul, aber konsequent – ich mag es nicht, etwas nicht zu Ende zu bringen, wenn ich einmal angefangen habe. Also habe ich konsequent 30 Minuten am Tag einfach das getan, was zu tun war: ein paar Zeilen an einem Artikel geschrieben, Material für das nächste Seminar vorbereitet oder Sport gemacht, um in Form zu bleiben. Wenn ich an „Konsequenz“ als meine Stärke denke, erinnere ich mich daran, wie ich damals 30 Minuten trainiert habe, und sehe dann vor meinem inneren Auge meine Ergebnisse: eine große Zahl von Artikeln und viele dankbare Kommentare von Menschen, Klientinnen und Klienten aus verschiedenen Ländern und eine gute Figur. Es entsteht ein Gefühl von Stolz, das mich den ganzen Tag begleitet. Diese Nervenreize wirken auf meine Biochemie; insgesamt fühle ich mich viel besser. Die äußere Wirklichkeit bleibt dieselbe, innerlich nehme ich sie aber ganz anders wahr.
1000 positive Selbstsuggestionen für neues Selbstvertrauen
Wenn Sie diese Übung machen – „10 Stärken, 10-mal am Tag, 10 Tage lang“ –, kommen Sie auf 1000 positive Selbstsuggestionen, die Ihr Selbstvertrauen langfristig stärken: hörbar und sichtbar. Mit der Übung 10-10-10 beginnen wir wieder mit positiven Geschichten statt mit Märchen. Die Zahl 1000 mag klein wirken gegenüber den 50.000 Wörtern, die wir täglich im eigenen Selbstgespräch verbrennen – ein positiver Gedanke führt uns aber zu unglaublichen Ergebnissen. Die 5 bis 7 Minuten, in denen Sie aktiv üben, wirken positiv auf die Zeit danach oder lösen sogar einen Dominoeffekt aus. So erreichen Sie schnell die kritische Masse, die für eine vollständige Veränderung und für ein stabiles Wachsen des Selbstvertrauens genügt. Der positive Gedanke fordert den gegenteiligen negativen Gedanken oder die Botschaft vom Scheitern heraus. Sie beginnen, Ihre eigene Geschichte zu schreiben. Sie sind nicht länger das „Bild“, das aus den Urteilen und Meinungen anderer entsteht – Sie bestimmen selbst, wie und wer Sie sein wollen.







