Der psychopathische Persönlichkeitstyp

Der psychopathische Persönlichkeitstyp

Das zwanghafte Markieren, das Beweisen der eigenen Anwesenheit in dieser Welt – ICH BIN! („Ich bin stark, ich kann mich schützen“). Schwierigkeiten, fremde Grenzen (äußere wie innere) wahrzunehmen, wenig Achtsamkeit und wenig Respekt ihnen gegenüber -> regelmäßiges Überschreiten fremden Terrains, fremder Grenzen. Verbaler „Exhibitionismus“, das Wahrheits-Drauflostum. Überkontrolle über die Situation und alle Beteiligten. Ein schwach entwickeltes Urvertrauen zu den Menschen, zur Welt, zu sich selbst.

02 Психопатичный тип S теория Развития Личности1

Disharmonische und konflikthafte Persönlichkeitszüge

  1. Fremde Grenzen werden nicht eingehalten, nicht geachtet, verletzt.
  2. Wahrheitsliebe, das Wahrheits-Drauflostum („Ich sage Ihnen die ganze Wahrheit, auch wenn Sie das nicht hören wollen!“). Verbaler, seelischer „Exhibitionismus“ (alles erzählen, in allen Einzelheiten).
  3. Aufbrausendes Temperament.
  4. Schwierigkeiten mit dem emotionalen Empfinden, damit, sich als fühlender Mensch zu zeigen und Mitgefühl auszudrücken.
  5. Wenig Zurückhaltung beim Befriedigen körperlicher Bedürfnisse. Hedonismus über jedes Maß hinaus.
  6. Wenig Achtung, wenig Liebe für Traditionen, Werte und Rituale, die überholt und unbegründet erscheinen.
  7. Alles und sofort – erreicht wird es im Sturm.
  8. Übermaß an Pragmatismus, Unbarmherzigkeit, Berechnung.
  9. Herrschsucht. Überkontrolle über die Situation und alle Beteiligten. Bei aller Abneigung gegen Einschränkungen für sich selbst neigen sie dazu, anderen welche zu setzen

Harmonische Persönlichkeitszüge

  1. Stärke (in all ihren Facetten), Ausdauer.
  2. Mut, Entschlossenheit, Furchtlosigkeit, Unbarmherzigkeit gegen sich selbst.
  3. Körperliches Geschick.
  4. Selbstständigkeit.
  5. Die Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden. Zielstrebigkeit.
  6. Schnelles Verzeihen (so rasch aufgebraust, so rasch wieder abgekühlt).
  7. Ein lebendiger, beweglicher, scharfer Verstand. Scharfsinn.
  8. Realitätsnähe. Pragmatismus.
  9. Die Leichtigkeit, Verantwortung für eigene Entscheidungen und deren Folgen zu übernehmen.
  10. Sinn für Humor.
  11. Sie verstehen es besser als andere, sich ein wirklich reiches und gesichertes Leben zu erarbeiten.

Ängste, Quellen des Unbehagens

  1. Schwäche und ihr Zeigen, ihr Sichtbarwerden.
  2. Verrat (gebrochene Versprechen, gebrochene Absprachen).
  3. Einschränkungen (starre) und unbegründete Verbote (körperliche wie moralisch-ethische).
  4. Ungleichheit, doppelte Maßstäbe, Ungerechtigkeit.
  5. Heuchelei der anderen, Lüge, Unaufrichtigkeit, Manipulation.
  6. Der Verlust der Kontrolle über die Situation und über die daran beteiligten Menschen.
  7. Dummheit, Oberflächlichkeit.

Quellen der Freude

  1. Fremde Grenzen und fremdes Terrain zu überschreiten.
  2. Die ganze Wahrheit über andere und über sich selbst auszusprechen.
  3. Das Risiko (um sich lebendig zu fühlen – „ich bin“).
  4. „Lügner“ und „Heuchler“ zu entlarven.
  5. Die eigene Stärke zu entwickeln und zu beweisen, vor allem die körperliche.
  6. Sex (als eine Art angenehmer Empfindungen)
  7. Hohe Einnahmen („ich bin“).
  8. Keine Einschränkungen beim Befriedigen der körperlichen und sonstigen Bedürfnisse.
  9. Selbst gesetzte Ziele zu erreichen, Entscheidungen und Aufgaben umzusetzen (ich habe entschieden –> ich habe es getan).
  10. Unbarmherzigkeit gegen sich selbst und gegen andere

Berufe (angenehme, zur Selbstverwirklichung)

  1. Sportler, Kämpfer (Kampfsport).
  2. Geschäftsleute (reiche, von der „Rubljowka“, der Villengegend der Moskauer Oberschicht).
  3. Kriminelle, Türsteher.
  4. Militär (Spezialeinheiten, Fallschirmjäger).
  5. Skandaljournalisten (Grenzüberschreitung, Wahrheit).
  6. Politiker.
  7. Polizisten, Kriminalbeamte, Ermittler.
  8. Stuntleute (Risiko).

Spiele – Rollen – Manipulationen

  1. „Du Dumme! Du hast mich verraten!“ „Ich habe dich gezeugt, ich werde dich auch …“ „Dann sollst du eben nicht …“
  2. „Frauen / Männern kann man nicht trauen, die sind alle Heuchler!“ „Man darf niemandem glauben!“
  3. „Ich sage Ihnen trotzdem die ganze Wahrheit. Schlagen Sie mich dafür, ich werde nicht weinen!“
  4. „Du willst nicht mich, du willst mein Geld / mich als Bedienung!“
  5. „Du bist ein Teil von mir. Wenn du gehst, reißt du ein Stück aus mir heraus.“
  6. „Die Schwachen muss man vernichten. Sie sind kein Mitleid wert.“
  7. „Schluss mit dem Gejammer und der Heulerei. Mach endlich!“

Das Erscheinungsbild

Ein geschlossenes, sattes, stimmiges Bild, bequeme und oft teure Kleidung; bei Frauen ist eine Abneigung gegen Weiblichkeit und Romantik in Stil und Ausdruck verbreitet

Die motorische Aktivität

Eindringend, die eigene Anwesenheit markierend, „gewichtig“

Persönlichkeitsentwicklung (Wege)

  1. Die Wirklichkeit emotional und mit dem Gefühl wahrnehmen
  2. Gefühle zeigen: Mitgefühl, Begeisterung, die eigenen Empfindungen ausdrücken.
  3. Anderen und sich selbst das Recht auf Gefühle, Emotionen, Schwäche und deren Ausdruck zugestehen.
  4. Die Überkontrolle über die Situation und die daran beteiligten Menschen loslassen.
  5. Ein Gespür für fremde Grenzen und Achtung vor ihnen entwickeln.
  6. Verstehen, dass man allen und sich selbst die eigene Anwesenheit in dieser Welt nicht unablässig beweisen muss.
  7. Achtung vor fremden Werten und Traditionen entwickeln, auch wenn sie einem selbst nicht gefallen.
  8. Verstehen, dass die Welt es aushält und weiterbesteht, auch wenn man den anderen nicht die ganze Wahrheit sagt, sondern etwas verschweigt.
  9. Ein bedingungsloses Vertrauen zur Welt, zu den Menschen, zu sich selbst entwickeln
  10. Geduld entwickeln (nicht nur alles und sofort, sondern Schritt für Schritt)