Wie mir der Klub für Psychologie geholfen hat. Erfahrungsberichte!

Wie mir der Klub für Psychologie geholfen hat. Erfahrungsberichte!

Wobei kann Ihnen der Klub für Psychologie „Freuds Erbe“ helfen? Wir arbeiten im Team – Fachleute aus Beratung und Medizin, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Richtungen und verschiedener Persönlichkeitstypen – und bieten Menschen eine umfassende, leistbare und wirksame psychosoziale Begleitung. Nicht unwichtig: Wir haben eine österreichische Gewerbeberechtigung für Lebens- und Sozialberatung, und das ist bereits ein Qualitätszeichen. In diesem Artikel sind einige Erfahrungsberichte unserer Residentinnen und Residenten gesammelt: wie ihnen der Klub im Leben geholfen hat. Vielleicht ist ja auch für Sie etwas dabei.

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Dima, ganz herzlichen Dank für den Kurs „Profiling“ und für dieses kostbare Wissen. Seit ich meinen Persönlichkeitstyp kenne, ist das Leben so verständlich und einfach geworden. Ich habe mich noch mehr angenommen, habe meine Besonderheiten, meine schwachen und starken Seiten kennengelernt. Der Kurs war für mich sehr interessant und nützlich. Außerdem habe ich sehr interessante Menschen kennengelernt, wofür ich ebenfalls sehr dankbar bin. Das war die richtige Entscheidung. Danke!

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Ich möchte mich noch einmal bei Dimitri Korenev bedanken für den hervorragend geführten Profiling-Kurs, der vor Kurzem zu Ende gegangen ist. Und ich möchte erzählen, wie sich die erworbenen Profiling-Fähigkeiten praktisch anwenden lassen.

Ausgangslage: ein verpflichtender Arztbesuch mit dem Baby, den die Versicherung übernehmen muss. Doch die Versicherung verliert die Unterlagen zweimal, das Neugeborene ist am Ende nicht versichert, wir müssen privat selbst zahlen. Wir reichen die Unterlagen zur Erstattung ein und bekommen nur die Hälfte zurück. Die Versicherung schlägt vor, den Rest beim Arzt einzufordern – vielleicht klappt es ja.

Lösung:

Ich schreibe einen Brief an die Ombudsstelle der Versicherung, in dem ich die Fakten und mein Anliegen darlege. Parallel gehe ich zum Gespräch mit der Ärztin.

Aus eineinhalb Jahren Kontakt weiß ich, dass die Ärztin dem Frustrationstyp mit aktiver Lebensposition angehört – kurz: Fru-aktiv. Deshalb setze ich im Gespräch weniger auf Fakten und mehr auf Gerechtigkeit. Das ist ihr nach ihrem Persönlichkeitstyp wichtiger. Es funktioniert: Die Ärztin explodiert und schwört, es diesen elenden Erbsenzählern zu zeigen, die ihr längst auf die Nerven gehen.

Der Ombudsmann reagiert glänzend auf Fakten und Details und verspricht, die Sache an die Zuständigen weiterzuleiten (was ich neben anderem als Marker des kompulsiven Typs gewertet habe)

Dann ruft der Ombudsmann die Ärztin an, und die beiden führen ein famoses Gespräch. Alles, was der Ombudsmann als Kompulsiver richtig, mit Gefühl, mit Verstand und der Reihe nach macht, macht die Ärztin blitzschnell, im Sturm und bloß ohne hängen zu bleiben. Nach der S-Theorie sind sie einander Schatten und gehen sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % schon nach den ersten Worten auf die Nerven. Deshalb kapiert die Ärztin überhaupt nicht, was der Ombudsmann will, und überschüttet ihn mit einem Wortschwall und einer Druckwelle (hier habe ich es mit der „Gerechtigkeit“ übertrieben), und der Ombudsmann kapiert überhaupt nicht, was ihm die Ärztin sagt, denn auf solche Geschwindigkeiten ist er per Definition nicht ausgelegt.

Zwischenergebnis:

Am vergangenen Freitag ruft mich der Ombudsmann an und entschuldigt sich wortreich, dass er nichts dafür könne (Marker), dass seine Vorschrift es nicht erlaube (Marker) und er nicht auszahlen könne, weil die Ärztin gesagt habe, ich hätte von Anfang an darum gebeten, ohne Versicherung zu zahlen (genau jenes Aneinander-Vorbei), und dann rationalisiert er zehn Minuten lang (Marker), warum ich mich deswegen nicht so aufregen sollte.

An dieser Stelle stand seine Kompulsivität außer Frage. Deshalb bin ich – so, wie wir es am vergangenen Mittwoch in der letzten Einheit des Moduls besprochen hatten – in die manische Dynamik gewechselt (denn das versteht er nicht nur, darauf springt er auch an): Ich erkläre die Lage in einfachen Sätzen, die ich immer wieder mit der fröhlichen Frage „Ist doch logisch, oder?“ unterbreche (ebenfalls ein Marker-Hebel), und schlage vor, dass ich der Ärztin einen Brief abringe, wenn es mündlich schon nicht geklappt hat. Der Ombudsmann könnte mich abküssen, denn ich habe gleich mehrere Hebel seines Persönlichkeitstyps bedient, und er ist bereit, den Fall offen zu lassen und zu warten.

Noch am Freitag schreibe ich der Ärztin einen Brief, in dem ich neben der Gerechtigkeit und der Pedanterie des Ombudsmanns erwähne, dass wir vereinbart hatten, sie werde mich unterstützen. Ich bitte um genau diese schriftliche Bestätigung, diesmal aber bearbeite ich sie mit Fakten, Daten und Logik.

Ich wusste, dass die Ärztin als Fru-aktive die Sache abkürzen würde, denn sie ist ihr lästig und langweilig und sie hat ohnehin keine Zeit. Ich wusste nur nicht, WIE sie sie abkürzen würde. Angesichts der Hebel und der genutzten Trigger hoffte ich, dass es zu meinen Gunsten ausgeht.

Ergebnis:

Mit dem Abkürzen hatte ich recht, aber ich hatte es wieder ein wenig unterschätzt. Der Aufstand einer Fru-aktiven für die Gerechtigkeit kann furchtbar sein. Ich weiß nicht, was für einen Wirbel sie bei der Versicherung und anderswo veranstaltet hat, aber heute haben mir ihre Mitarbeiterinnen gegen Quittung den vollen Betrag von 150 Euro ausbezahlt (ich hatte nur die Hälfte verlangt) – mit den Worten, sie hätten alles selbst mit der Versicherung besprochen und würden es sich von dort zurückholen. Und eine halbe Stunde nach der Auszahlung rief mich der stotternde Ombudsmann an und sagte, es sei jetzt ein bisschen viel auf meinem Konto, ich solle mich aber gar nicht damit belasten, sie würden bei den nächsten Abrechnungen alles selbst richtigstellen.

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