Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum sich bestimmte Ereignisse in Ihrem Leben so sehr ähneln – dieselbe Handlung, nur die Kulissen wechseln?
Stellen Sie sich vor: In allen Beziehungen endet es gleich. Partnerinnen und Partner hintergehen Sie und gehen, Freunde nutzen Ihre Gutmütigkeit aus, und Sie selbst schlucken immer wieder alles herunter und handeln gegen sich – nur damit die anderen kein schlechtes Bild von Ihnen bekommen. Es gibt tatsächlich einen Mechanismus, eine logische Kette, die immer zum selben Ende führt. So banal es klingt: Viele von uns sind in destruktiven Familien aufgewachsen, und das hat eine feste Kette geformt – das Feststecken in der Opferrolle. Auf diese Weise ziehen wir Situationen an, in denen wir automatisch in die Opferposition rutschen. Wie erkennt man diese Kette von Mustern? Schauen wir es uns am Beispiel der Familie an. Wie haben Ihre Eltern auf Ihre Bitten oder Klagen reagiert, wie war die Beziehung der Eltern untereinander? All diese Muster haben neuronale Verbindungen gebildet. Nach ihnen bauen wir unsere weiteren Beziehungen auf und suchen genau jene vertrauten Situationen, in denen wir uns in einer eigenartigen Komfortzone wiederfinden – der Zone, die wir aus der frühen Kindheit kennen. Der Weg heraus ist oft unsicher und schmerzhaft. Es ist, als hätte jemand Ihre Hauptplatine genommen, alles darauf gelöscht und neue Programme aufgespielt. Wenn Ihnen bewusst wird, dass dieses aus der Kindheit vertraute Muster mit seinen eingefahrenen, zu 99 % zuverlässigen Abläufen nicht mehr zu Ihnen passt und sich etwas ändern muss – und dass jede Veränderung mit Schmerz und Abschied verbunden ist –, dann verstehen Sie: In solchen Fragen braucht es jemanden, der einen begleitet. Ich lade Sie ein, unserem Klub „Freuds Erbe“ beizutreten. Wir veranstalten 25 Treffen im Monat, die Ihnen helfen, die Mechanismen Ihrer Programme zu verstehen und zu entwirren, neue neuronale Verbindungen aufzubauen und neue Gewohnheiten auszubilden.







