Für viele Menschen haben sich Quarantäne und Homeoffice hingezogen und dauern schon ein Jahr an. Leider hat Covid die für die meisten gewohnte Wirklichkeit durcheinandergebracht. Manche mussten gar nie von zu Hause aus arbeiten, bei anderen dauert alles bis heute an. Zweifellos hinterlässt das Spuren in der Psyche jedes Menschen.
In diesem ganzen Strom von Ereignissen sollte man nicht vergessen, dass die Arbeit von zu Hause irgendwann zu Ende geht und man in die Büros zurückkehren und wieder das gewohnte (oder inzwischen ungewohnte) Leben führen muss. Deshalb möchte ich Ihnen ein paar Empfehlungen geben, wie Sie sich dabei nicht verlieren und auf den Weg zur Arbeit außerhalb Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses vorbereitet sind. Und wie Sie den Stress für Ihren Körper möglichst gering halten. Höchste Zeit für die folgenden Lifehacks: 1. Stehen Sie früher auf, nicht auf den letzten Drücker vor Arbeitsbeginn. Der Körper muss wach werden und sich auf den Arbeitsrhythmus einstellen. Wenn Sie sich im Homeoffice schon ans späte Aufstehen gewöhnt haben, dann beginnen Sie, Ihren Körper umzustellen. Denken Sie daran: Wenn es zurück ins Büro geht, wird eine abrupte Umstellung schwierig.
2. Beginnen Sie den Tag mit denselben Ritualen wie an gewöhnlichen Arbeitstagen: Frühstück, Bett machen und so weiter. Versuchen Sie, den üblichen Morgen eines Werktags nachzubilden.
3. Wenn es der Platz erlaubt, arbeiten Sie möglichst nicht in dem Zimmer, in dem Sie schlafen und essen. Das hilft dem Gehirn, Arbeit und Haushalt zu trennen. So haben Sie mehr Möglichkeiten, sich nach Feierabend zu erholen und umzuschalten. Trennen Sie die häusliche und die berufliche Atmosphäre so weit wie möglich. Wenn eine räumliche Trennung nicht gelingt, dann schaffen und gestalten Sie sich einen Arbeitsplatz. Arbeiten Sie aber nicht etwa im Liegen unter der Bettdecke.
4. Vergessen Sie den Wechsel von Arbeit und Erholung nicht. Machen Sie Pausen, nutzen Sie Ihre Mittagspause wirklich aus. Frühstücken, essen Sie zu Mittag und zu Abend entsprechend zu den Zeiten, die Sie sich gesetzt haben. Wenn Sie keine geregelte Arbeitszeit haben, dann stellen Sie sich einen Tagesplan auf.
5. Räumen Sie am Abend Ihren Arbeitsplatz auf und „kommen Sie nach Hause“. Denken Sie daran, dass Sie eine Familie haben, persönliche Angelegenheiten und einen persönlichen Freiraum, die mit der Arbeit nichts zu tun haben. Und lassen Sie sich umgekehrt tagsüber möglichst nicht von häuslichen Dingen ablenken. 6. Gehen Sie nach Möglichkeit an die frische Luft. Sie sind ja auch zu der Zeit zu Hause, in der Sie sonst zur Arbeit fahren würden. 7. Horchen Sie in sich hinein. Was wollen Sie? Was fühlen Sie? Das hilft Ihnen, Ihr Leben in einer veränderten Welt wirksamer zu steuern. Leider gibt es Ereignisse, auf die wir keinen Einfluss haben und die wir nicht ändern können. Ändern können wir aber unsere Einstellung – indem wir aufmerksam und behutsam mit uns selbst, mit unseren Wünschen und Bedürfnissen umgehen.
8. Suchen Sie mehr Kontakt zu anderen Menschen, sprechen Sie über das, was Sie bewegt, über Ihre Empfindungen, über Ereignisse in Ihrem Leben. Bitten Sie um Hilfe und Unterstützung, wenn Sie sie brauchen.
Damit Sie nach Quarantäne und Homeoffice möglichst bequem und schnell in ein volles Leben zurückfinden, versuchen Sie, Ihren Tag nach dem Vorbild eines gewöhnlichen Arbeitstags zu gestalten. Wenn Sie vergessen haben, wie das geht, kehren Sie nach und nach zu dem Rhythmus zurück, in dem Sie immer gelebt haben. Besser, Sie fangen jetzt damit an, solange Sie noch zu Hause sind, als sich später mit großer Mühe umzustellen. Alles oben Genannte können auch Schülerinnen, Schüler und Studierende nutzen, um sich nach der Rückkehr in die Bildungseinrichtungen schneller einzugewöhnen.







