
Der Ausgleich von Geben und Nehmen in Beziehungen
Beziehungen zu anderen Menschen spielen im Leben jedes Menschen eine wichtige Rolle – wir sind von Natur aus soziale Wesen. Wir alle wünschen uns angenehme Beziehungen, in denen wir uns wohlfühlen.
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Beziehungen zu anderen Menschen spielen im Leben jedes Menschen eine wichtige Rolle – wir sind von Natur aus soziale Wesen. Wir alle wünschen uns angenehme Beziehungen, in denen wir uns wohlfühlen.

Unser Leben ist recht unvorhersehbar, und wir erleben jeden Tag die unterschiedlichsten Gefühle – angenehme und unangenehme. Heute möchte ich bei der Ängstlichkeit verweilen.

Ich höre oft, es gebe „schlechte“ und „gute“ Emotionen. Viele meinen, wütend werden dürfe man nicht, Angst haben sei schädlich, traurig sein sei schlecht und so weiter. Manchmal erlebe ich, dass ein Mensch sich bestimmte Emotionen nicht erlaubt, weil sie seiner Meinung nach oder nach Meinung der anderen „schlecht“ sind. All das ist uns leider von sozialen Normen auferlegt: Von Kindheit an hört das Kind Sätze wie „Wein nicht so laut, was sollen die Leute denken“ und Ähnliches. Solche Aussagen verbieten nicht nur den Ausdruck, sie legen auch ein Schamgefühl auf.