Der Hass wird zu dir.

Der Hass wird zu dir.

Für diesen Artikel habe ich einen Haufen Material durchgesehen, in der Hoffnung, die Ursache dieser „Krankheit“ und ihre Heilung zu finden. Aber neeeein: alles nur drum herum, alles Wischiwaschi und pure Heuchelei.

In diesem Artikel gehen wir kurz durch das, was ohnehin schon geschrieben und abgeschrieben wurde – und wer unterwegs nicht einschläft, bekommt am Ende die wahre Ursache des Hasses und eine einfache Lösung, wie man ihn loswird.

Wer meint, von der Liebe zum Hass sei es nur ein Schritt und so sei die Welt nun einmal gebaut, geht bitte weiter – ich möchte niemandem die Psyche zerlegen.

Alle wissen: Hass ist ein sehr destruktives Gefühl. Kluge Köpfe haben sogar Arten von Hass erfunden, ihn systematisiert und natürlich jede Menge Ursachen für sein Entstehen gefunden – von der unglücklichen Kindheit bis zum Einfluss von Dämonen.

Hassen kann man absolut alles: sich selbst, Menschen, Tiere, Dinge, Kunst, Bücher, Politik, Arbeit, das eigene Land, Technik und sogar diesen Artikel))))))…………….. Nach oben ist alles offen!

Auf dieser Grundlage lassen sich Menschen in zwei Lager teilen:

  1. Die einen unterdrücken das Gefühl des Hasses und kämpfen dagegen an.
  2. Die anderen genießen seine Anwesenheit in ihrem Leben.
freud--images_articles_nenavist-stanovitsya-toboj-1_b2ap3_large_Picture_20191221-172503_1.webp

Zum ersten Typ gehören jene, die verstehen, dass Hass etwas Schlechtes ist: Er zieht dem Menschen viel Energie ab, zerstört und unterdrückt ihn. Also kämpfen solche Menschen gegen dieses miese Gefühl an, das heißt, sie richten den Kampf nach innen – und vergessen dabei, dass auch der Kampf viel Energie kostet. Und misslingt er, quält sie das Schuldgefühl, das ebenfalls Energie frisst. Sie geben sich alle Mühe, überall Frieden und Liebe zu säen!

Am Ende ist der Mensch ausgelaugt und hat keine Kraft für ein normales, glückliches Leben. Es bleibt nur das Existieren im ständigen Kampf – und zwar mit sich selbst.

freud--images_articles_nenavist-stanovitsya-toboj-1_b2ap3_large_Picture16.webp

Zum zweiten Typ gehören Menschen, die verstehen, dass Hass ein starkes Gefühl ist und sich für die eigenen Zwecke nutzen lässt. Sie kämpfen nicht gegen den Hass, sondern gegen etwas von außen, das heißt, sie richten den Kampf nach außen. Sie sind Motivatoren, Aufwiegler, Anführer, Organisatoren von Gruppen für die gerechte Sache! Wie man es auch dreht: Es ist wieder ein Kampf, und der frisst Energie wie warme Semmeln.

Das Ergebnis ist dasselbe wie bei der ersten Gruppe.

In jedem Fall wird der Hass zu dir.

Na? Ich hoffe, jetzt ist allen klar: Hass ist ein großes Bäääh. Nein? Dann füge ich noch ein paar Ideen hinzu, die ich im Internet gefunden habe.

Hass ist:

  • eine Mischung aus Ekel und Angst,
  • Unzufriedenheit und Aggression,
  • …zählt zu den elementaren Emotionen des Menschen,
  • seine Aufgabe ist es, den Menschen vor einem schädlichen Objekt zu bewahren,
  • ein innerer Verfolger aufgrund geringen Selbstwerts,
  • stärkster Neid …

Oje, ein ziemlicher …mist kommt da heraus, aber kommen wir zur Sache.

Hass ist eine Schutzreaktion der Psyche auf das Gefühl der Hilflosigkeit!

Wem ist das Gefühl der Hilflosigkeit eigen?

Richtig: Alle, die Hass empfinden, sind einfach kleine, schwache, hilflose KINDER – auch wenn im Pass längst die 50 steht: Das psychologische Alter kann bei 5 Jahren liegen.

freud--images_articles_nenavist-stanovitsya-toboj-1_b2ap3_large_Picture14.webp

Um das Gefühl des Hasses zu besiegen – und besser noch: damit es gar nicht mehr auftaucht –, muss man deshalb einfach ERWACHSEN WERDEN!

Und wieder braucht es dafür ernsthafte ARBEIT an sich selbst, wieder braucht es Zeit, Geld und eine gute Begleitung auf diesem Weg; wieder haben Sie keine „Wunderpille“ und keine „5 leichten Schritte“ gefunden – wie enttäuschend))))

Je näher ein Mensch einer GESUNDEN, bewussten PERSÖNLICHKEIT kommt, desto weniger empfindet er Hass und dergleichen. Eine entwickelte Persönlichkeit befreit sich von Neurosen und Traumata und setzt damit Energie frei, die sie in Entwicklung, Schaffen und Liebe lenkt.

Solche Menschen betrachten die Realität ruhig und erwachsen und gehen mit ihr um, ohne negative Emotionen und Gefühle zu produzieren – und dabei BELÜGEN sie sich NICHT, indem sie das nur nach außen zeigen: Sie empfinden tatsächlich keinen Hass, nicht einmal gegenüber unbequemen, unangenehmen, störenden Dingen. Und wie man auf Abstand geht – wohlgemerkt: nicht sie loswird, sondern eben Abstand nimmt, eine für sich sichere Distanz –, das wissen solche Menschen ebenfalls.

Ziehen Sie Ihre Schlüsse, meine Herrschaften!

© Natalja Netschaj