Wie werde ich Angstgefühle los? Die Praxis der Erdung

Wie werde ich Angstgefühle los? Die Praxis der Erdung

Ängstlichkeit, Angst und innere Unruhe sind unsere typischen Reaktionen auf Stress. Und wenn sie in unserem Körper „steckenbleiben“, hindern sie uns daran, gesund, glücklich und erfüllt zu leben. Wenn Sie das nächste Mal spüren, dass Sie in der Falle Ihrer Unruhe sitzen, probieren Sie eine oder mehrere der folgenden Übungen – jederzeit und überall –, um Ihre Lage zu erleichtern.

Warum helfen diese Übungen? Wenn Sie mit den Erdungsübungen beginnen, entspannen Sie sich nicht nur und bauen die Stressreaktionen des Körpers ab – beschleunigte Atmung, Herzklopfen und Anspannung der Muskulatur –, sondern Sie können auch:

  • sich sicher fühlen – fest auf den eigenen Beinen stehen;
  • Probleme loslassen und gehen lassen;
  • die Energie des Stresses in positive Veränderungen in Ihrem Leben umlenken;
  • eine gesunde Haltung wiederherstellen;
  • Beschwerden in den Beinen und im Lendenbereich, Erkrankungen und Störungen der Beckenorgane loswerden.

Hier einige Beispiele aus der Praxis, in denen die Erdung zu positiven Veränderungen geführt hat:

  • Senkung der Gebärmutter und der Beckenorgane;
  • Schmerzen im Lendenbereich und Ischias;
  • erektile Dysfunktion;
  • Panikattacken;
  • Apathie;
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Erdung (nach Lowen)

Was zu tun ist: Stellen Sie die Füße schulterbreit auf, die Fußspitzen dürfen leicht nach innen zeigen. Die Knie leicht beugen, der Rücken bildet einen weichen Bogen. Beugen Sie sich dann so weit nach vorn, dass die Hände den Boden berühren; abstützen sollen Sie sich darauf nicht. Verlagern Sie das Körpergewicht auf den Vorfuß und beugen und strecken Sie die Knie ganz, ganz langsam. Bei richtiger Ausführung beginnen die Beine leicht zu vibrieren. Bleiben Sie eine Weile in dieser Position. Richten Sie sich langsam wieder auf. Hinweis: Wenn Sie den Boden nicht erreichen, beugen Sie sich so weit, wie es geht

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„Blitzableiter“ (vereinfachte Variante)

Was zu tun ist: Legen Sie sich auf den Rücken, unter das Gesäß können Sie ein Kissen oder ein gerolltes Handtuch legen. Beugen Sie die Beine in Hüft- und Kniegelenk im Winkel von 90 Grad. Die Arme sind über dem Kopf ausgestreckt. Atmen Sie ruhig und tief. Versuchen Sie, die Position 1–2 Minuten zu halten. Es sollte ein Zittern in den Beinen oder im Körper auftreten. Beugen Sie danach langsam die Beine und entspannen Sie sich.

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„Blitzableiter“

Legen Sie sich auf den Rücken, die Arme liegen am Körper, die Beine sind gestreckt. Heben Sie die Beine langsam um etwa 30 bis 45 Grad an. Die Fußspitzen ziehen Sie zu sich heran. Halten Sie diese Position, bis ein Zittern in den Beinen auftritt. Beugen Sie nach 5 bis 10 Sekunden langsam die Knie und stellen Sie die Füße auf den Boden – die erste Welle der Entspannung. Strecken Sie die Beine langsam wieder aus, indem Sie mit den Füßen über den Boden gleiten, und spüren Sie die zweite Welle der Entspannung. Recken und strecken Sie sich leicht, die Arme über dem Kopf.