Der Hedonist

Der psychopathische Persönlichkeitstyp


Aktiver Introvertierter im Kontakt mit der Realität

Ängste psychopathischer Persönlichkeiten

Wovor fürchten sich psychopathische Typen? Da bei ihnen das Recht zu sein verletzt ist, entsteht im Inneren ein großes Problem mit dem Bewusstwerden des umgebenden Raums („wo höre ich auf, und wo beginnt die äußere Umgebung“). Deshalb erfassen sie ihre Umgebung aktiv „gestalthaft“ und formen sie über strenge Kontrolle.

Daher rührt das zwanghafte Streben nach Macht. Ihnen ist wichtig, die Ersten zu sein, damit es viele Untergebene gibt. Das erlaubt ihnen dasselbe – zu kontrollieren. Der Verlust der Kontrolle über die Situation und über die beteiligten Menschen gibt ihnen ein Gefühl von Komfort und Stabilität.

Heuchelei, Falschheit und Betrug sind für sie sehr schmerzhaft, denn das stört die „umgebende Welt“, und nun muss sie von Neuem geformt werden. Verrat (das Brechen von Versprechen und Vereinbarungen) stört für den psychopathischen Typ ebenso seine innere Vorstellung vom Universum.

Im sozialen Umfeld dulden sie keine strengen Einschränkungen und keine unbegründeten Verbote. Dazu zählen sowohl körperliche als auch moralisch-ethische Verbote, denn sie setzen Grenzen – und Grenzen nehmen psychopathische Typen psychisch schlicht nicht wahr. Daher kommt auch die negative Reaktion auf Ungleichheit, doppelte Standards oder „Ungerechtigkeit“.

Außerdem fürchten sie Schwäche, ihre Zurschaustellung und ihr Auftreten in jeder Form. Als Wesenszug fürchten sie die Liebe: Liebe macht schwach, und das ist für sie sehr beängstigend. Dummheit und Oberflächlichkeit rufen bei ihnen Spott und Aggression hervor – das ist ja ein „Schwächling“.