Der Freigeist

Der schizoide Persönlichkeitstyp


Aktiver Introvertierter im Kontakt mit den Emotionen

Die aufrichtigen Wünsche schizoider Menschen

Um Schizoide zu manipulieren, muss man nicht nur ihre Ängste kennen, sondern auch die Bedürfnisse, aus deren Erfüllung sie riesige Freude ziehen. Und die hängen unmittelbar mit ihren wunden Punkten zusammen.

Als Mensch, der auf Nähe sehr empfindlich reagiert, strebt der schizoide Persönlichkeitstyp zugleich unbewusst nach ihr. Sein Ego-Typ sind die Emotionen, und die lassen sich im Alleinsein nicht verwirklichen. Das mündet in sein neurotisches Bedürfnis nach Zugehörigkeit:

  • Clan-Beziehungen (mein Haus – Familie – Ahnenreihe). „Mein Haus ist meine Burg“ – das ist ihr Satz.
  • Freiheit von der Gesellschaft.
  • Ich bin Herr über mein Leben, meine Innenwelt, meine Ideen. Z. B.

Die größte Freude für Schizoide sind Überlegungen, Ideen und das Lösen von Aufgaben. Sie sind die Sherlock Holmes der Alltagswelt, und Albert Einstein ist ihr eindrucksvollster Vertreter. Sie lieben:

  • Kreative Ideen, schwierige Aufgaben und deren Entschlüsselung, das Annehmen einer intellektuellen Herausforderung.
  • Ideenstreit, Diskussionen, spannende Debatten.
  • Bücher, Filme, Theater, Ideen mit einem Hauch von Symbolismus.

Andererseits ist es wichtig zu verstehen: Diese „Intelligenzspiele“ sind nichts anderes als ein Schutz vor Nähe. Und dann fangen die Schizoiden an zu „schwafeln“, also zu rationalisieren – die Rationalisierung als Abwehrmechanismus.

Und noch etwas: Schizoide sind ehrgeizig bis zur Neurose. Sie genießen:

  • Das Gefühl „Ich bin der Allerbeste“ (z. B. der Klügste).
  • Die Verwirklichung der eigenen Ideen und Wünsche.
  • „Guten Sex“ (als Ausleben des animalischen Triebs).

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