Was der Frustrationstyp stärken sollte
Das ist keine Liste von Mängeln – die Stärken hat dieser Typ bereits. Hier steht, was ihm meist fehlt und was sich durch Übung aufbauen lässt.
Kurz: leicht anfangen, nicht in Zweifeln steckenbleiben · zu Ende bringen · Flexibilität: von Milde zu Forderung · Verantwortung wird gleichmäßig geteilt · Dankbarkeit gegenüber den Helfenden · von der Melancholie zu Humor und Optimismus · Aufmerksamkeit für die Erfahrung anderer, für Argumente und Fakten
Leicht anfangen, nicht in Zweifeln steckenbleiben. Der Schlüsselpunkt: die Fähigkeit, anzufangen und die erste Hürde zu überwinden. Die Leichtigkeit des Handelns ist genau deshalb das Fundament des Wachstums, weil sie vor dem Steckenbleiben in endlosem Grübeln schützt.
Zu Ende bringen. Anfangen allein genügt nicht – das Begonnene muss konsequent bis zu seinem logischen Abschluss geführt werden, bis ein Ergebnis dasteht.
Flexibilität: von Milde zu Forderung. Wohlwollend sein können und nachgiebig, aber ebenso fordernd und förmlich – je nach Situation. Genau das Umschalten zwischen diesen Zuständen gibt inneres Gleichgewicht und Sicherheit.
Verantwortung wird gleichmäßig geteilt. Zu der Einsicht kommen, dass sich Verantwortung gerecht auf alle Beteiligten eines Geschehens verteilt und nicht ganz auf einer einzigen Person lastet.
Dankbarkeit gegenüber den Helfenden. Respekt und Dankbarkeit für alle, die beim Erreichen des Ziels helfen. Den Beitrag anderer und den Wert von Teamarbeit anzuerkennen stärkt die sozialen Bindungen.
Von der Melancholie zu Humor und Optimismus. Auch unter schwierigen Umständen das Positive finden. Humor wirkt hier als Werkzeug: Mit ihm lassen sich Schwierigkeiten leichter ertragen und Anflüge von Unsicherheit leichter durchstehen.
Aufmerksamkeit für die Erfahrung anderer, für Argumente und Fakten. Die Erfahrung anderer, ihre Argumente und Belege ernst zu nehmen ist ein eigener Bestandteil derselben Bewegung vom Zweifel zum Handeln und kein Nebeneffekt der übrigen Punkte.








