Was wollen die Frustrationstypen besonders?
Frustrationstypen zu manipulieren ist eine sehr, sehr schwierige Sache. Hier hilft wohl das Wissen darum, woraus sie Freude ziehen. Zum Beispiel daraus, eine eigene Höhle zu haben, eine Einsiedlerhöhle. Sie lieben das Schaffen im Alleinsein, den Flow. Und wenn schon Austausch mit anderen, dann lange Interviews, Strategien, Schachpartien.
Ein guter Schlüssel zu den Frustrationstypen ist die Formel „Mach es gut zu Ende – schlecht wird es von allein“. Warum? Weil ein perfektes Ergebnis das Ende bedeutet: Danach gibt es nichts mehr zu tun! Ein schlechtes lässt sich dagegen noch verbessern. Und wenn man bedenkt, dass Frustrationstypen zusätzlich Verantwortung meiden, dann ist ihnen die Zusicherung, für ein schlechtes Ergebnis nicht verantwortlich zu sein, Gold wert.
Und sie lieben es, wenn man ihnen Fragen stellt. Dann können sie den anderen aus der Position des Lehrers begegnen.
Worauf Frustrationstypen besonders „anspringen“: wenn man ihnen sagt „Niemand außer dir. Nur du!“ Das ist der stärkste Motivator: Sie fühlen sich gebraucht und kommen ins Handeln.
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