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Unverbindlicher Kontakt. Kennenlerngeschichte

Unverbindlicher Kontakt. Kennenlerngeschichte

Marianna war die erste und die letzte Teilnehmerin, die ich am Schlafittchen in den Klub gezogen habe. Ich habe tatsächlich wenige Freundinnen des „Frustrationstyps“, und die, die ich habe, sind meist erfolgreich mit jemandem zusammen. Als ich das Profiling für Sascha gemacht hatte, überkam mich deshalb zuerst ein kurzer Anflug von Verzweiflung – wo soll ich für ihn eine passende Frau herzaubern? –, und dann der Moment der Erleuchtung: Die passende Frau kenne ich persönlich. Das Problem war nur, dass sich diese passende Frau für zu gut für solche Dating-Clubs hielt.

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Umstände. Kennenlerngeschichte Nr. 45

Umstände. Kennenlerngeschichte Nr. 45

Tamara und Roman begegneten einander zum ersten Mal noch in der Schule. Ihr fiel ein eckiger, schüchterner und scheuer Bursche auf, ihm ein nachdenkliches, verträumtes Mädchen, das sich älter benahm, als es war. Irgendwie ergab es sich von selbst, dass sie mal in den Pausen zusammenstanden, mal im selben Bus nach Hause fuhren.

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Sag niemals nie. Kennenlerngeschichte Nr. 23

Sag niemals nie. Kennenlerngeschichte Nr. 23

– „Wir finden dir einen James Bond!“, versprach ich Nina leichtfertig, „so ein Star wird das, schön und in allem der Beste. Wenn du dich verliebst, läufst du ihm im Laufschritt hinterher …“ Ich habe da so ein kleines „Laster“: Ich beschreibe Persönlichkeitstypen gern bildhafter. Statt meines eigenen Persönlichkeitstyps, den der Autor der S-Theorie schizoid genannt hat, sage ich zum Beispiel „Dr. House“, und statt des narzisstischen, der Nina ideal ergänzen sollte, „James Bond“. Gleich vorweg: Auch wenn die ursprünglichen Bezeichnungen aus einer Klassifikation für Abweichungen …

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Von Prinzessinnen und Drachen. Kennenlerngeschichte Nr. 14

Von Prinzessinnen und Drachen. Kennenlerngeschichte Nr. 14

Ich werde nie aufhören, mich über die Genialität der alten Märchenerzähler zu wundern, die den Satz „und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute“ erfunden haben. Hinter diesem Satz lässt sich wie hinter einer Schicht Mayonnaise jeder Makel verbergen, jeder Riss und jede Angegrautheit: dass die Frischvermählten nach dem Ende des Märchens in völlig getrennten Flügeln des Schlosses lebten, wenn überhaupt im selben Schloss; dass eine Affäre mit der Dienerschaft nicht als Untreue galt, und vieles mehr. Das Interessanteste an diesen Geschichten sind die idealisierten Gestalten der Prinzessinnen und ihrer Prinzen. Solche, wie

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