Warum werden Menschen depressiv?

Warum werden Menschen depressiv?

Viele Menschen mit einer Depression und ihre Angehörigen fragen sich, wodurch die Depression ausgelöst wurde und ob man etwas dagegen tun kann. An einer Depression ist niemand schuld, und sie hat nicht die eine Ursache. Fachleute sind sich einig: Damit eine Depression entsteht, müssen mehrere Faktoren zusammenkommen.

In manchen Familien treten Depressionen häufiger auf. Man geht deshalb davon aus, dass eine genetische Veranlagung eine wichtige Rolle spielt. Auch neurobiologische Störungen sind an der Entstehung einer Depression beteiligt. Nach Ansicht vieler Forschender geraten bei einer Depression bestimmte Botenstoffe im Gehirn aus dem Gleichgewicht, darunter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Im Gehirn liegt also eine Stoffwechselstörung vor. Verändert scheint außerdem die Aktivität des sogenannten limbischen Systems zu sein – jenes Teils des Gehirns, der als stressregulierendes System gilt.

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Depression. Serotonin. Mythen. – Artikel – „Freuds Erbe“. Klub für Psychologie und Entwicklung

Im Lauf der Jahre ist mir in der Literatur zu Antidepressiva etwas sehr Merkwürdiges aufgefallen. Vergleicht man Antidepressiva miteinander, sind ihre Wirkungen erstaunlich ähnlich. Zum ersten Mal …

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Was eine Depression auslöst …

Manche Menschen bringen genetische und neurobiologische Voraussetzungen mit, die sie anfälliger für eine Depression machen. Stellen Sie sich ein Fass vor, das sich unterschiedlich schnell füllen kann. Das Wasser, das in das Fass läuft, steht für beruflichen und privaten Stress oder für akute Belastungen wie den Tod eines nahen Angehörigen oder den Verlust der Arbeit.

Das Fass selbst sind die Menschen. Bei manchen ist das „Fassungsvermögen“ geringer – ihre Verletzlichkeit ist hoch, und es entwickelt sich eine Depression.
Auch Entwicklungs- und Persönlichkeitsmerkmale werden als mögliche Faktoren für die Entstehung einer Depression diskutiert, etwa der frühe Verlust eines Elternteils oder ein fehlendes Selbstwertgefühl. Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Multiple Sklerose oder Krebs und sogar manche Medikamente können eine Depression auslösen. Dazu zählen Antibiotika, Mittel zur Senkung von Blutdruck und Cholesterin, Herzmedikamente sowie Medikamente gegen Parkinson und Epilepsie.

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Wochenbettdepression. Wer ist schuld? Was tun? Vorbeugung. – Artikel – „Freuds Erbe“. Klub für Psychologie und Entwicklung

Ein Kind zu erwarten, eine Geburt zu erleben, Mutter zu werden – das gehört zu den wunderbarsten und überwältigendsten Erfahrungen. Auf der anderen Seite ist die neue familiäre…

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Gibt es weitere Risikofaktoren für eine Depression?

Grundsätzlich kann jeder Mensch in eine Depression geraten. Aus wissenschaftlichen Untersuchungen weiß man jedoch, dass manche Menschen anfälliger dafür sind als andere. Dazu gehören:

  • Frauen
  • Alleinstehende
  • Menschen, die in großen Städten leben
  • Arbeitslose
  • Menschen mit niedrigem Bildungsniveau
  • Menschen mit einer Alkohol- oder Drogenabhängigkeit

Wichtig ist, dass Sie als betroffene Person sich für Ihre Depression weder schämen noch verantwortlich fühlen. Denn solche Gefühle können die Depression verstärken. An Ihrer psychischen Erkrankung sind Sie ebenso wenig schuld wie ein Mensch, der an Rheuma oder einer anderen organischen Krankheit leidet.

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Placeboeffekt und Antidepressiva! – Zentrum für psychosoziale Beratung – Entwicklungsklub „Freuds Erbe“

 Es gilt als ausgemacht, dass Antidepressiva wirken, indem sie ein chemisches Ungleichgewicht ausgleichen, vor allem einen Serotoninmangel im Gehirn (das ist wichtig zu wissen, um …

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Was sind typische Symptome einer Depression?

Eine depressive Erkrankung kann sich ganz unterschiedlich zeigen. Charakteristisch sind gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Antriebslosigkeit. Menschen mit einer Depression fällt es schwer, sich zu Tätigkeiten wie Hausarbeit oder einem Spaziergang aufzuraffen. Gespräche und sogar Fernsehen werden als anstrengend empfunden. Soziale Kontakte werden nicht mehr gepflegt, und selbst Körperpflege und Essen können zur Last werden. Manche Betroffene haben kein Selbstvertrauen mehr, fühlen sich wertlos oder schuldig, andere sorgen sich übermäßig um ihre Zukunft. Der Alltag ist von Energiemangel und innerer Leere geprägt. Bei den meisten Betroffenen geht die Depression mit Angstgefühlen einher.

Häufig stehen jedoch körperliche Beschwerden im Vordergrund, zum Beispiel

  • Schlafstörungen (Einschlaf- und/oder Durchschlafstörungen)
  • Erschöpfung, rasche Ermüdbarkeit
  • Beschwerden im Magen-Darm-Trakt (Magendruck, Verstopfung oder Durchfall)
  • Appetitverlust, Gewichtsabnahme
  • Kopfschmerzen oder andere Schmerzen
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden (Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Atemnot)
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • Druckgefühl in Hals und Brust, Enge im Hals (das sogenannte „Kloßgefühl“).
  • Schwindel, Flimmern vor den Augen, verschwommenes Sehen
  • Muskelverspannungen, plötzlich einschießende Schmerzen
  • Sexuelle Störungen (Verlust des sexuellen Interesses, Impotenz)

Wegen der vielfältigen Symptome erkennt die Hausärztin oder der Hausarzt eine Depression oft nicht. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht nur von Ihren körperlichen Beschwerden erzählen. Sprechen Sie auch darüber, wie Sie sich fühlen und welche Sorgen oder Ängste Sie beschäftigen.

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Schlafstörungen bei Erwachsenen und Kindern. – Artikel – „Freuds Erbe“. Klub für Psychologie und Entwicklung

Fast jeder Mensch hat in belastenden Lebensphasen oder während einer Erkrankung für einige Tage Probleme mit dem Schlaf (zum Beispiel bei Husten, …

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Krankhafte Angst – Artikel – „Freuds Erbe“. Klub für Psychologie und Entwicklung

Angst ist eine gesunde Antwort auf eine bedrohliche Situation, ihre Wurzeln liegen in unserem natürlichen Selbsterhaltungstrieb. Grundlose Angst oder zwanghafte Ausprägungen davon können dagegen ein Symptom einer psychischen oder körperlichen Störung sein. Bei manch

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Sexsucht. – Zentrum für psychosoziale Beratung – Entwicklungsklub „Freuds Erbe“

Über ein solches Thema zu sprechen ist nicht leicht, am schwersten aber fällt es einem Menschen, sich eine Sexsucht einzugestehen. Deshalb kommen meine Klientinnen und Klienten meist mit Anliegen zu ihrer Beziehung oder zu Problemen in der Familie. Und selbst nach mehreren Beratungen, we

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Was ist eine Neurose? – Artikel – „Freuds Erbe“. Klub für Psychologie und Entwicklung

Der Begriff „Neurose“ wurde 1776 von dem schottischen Arzt William Cullen in die Medizin eingeführt. Der Inhalt des Begriffs wurde mehrfach überarbeitet, eine einheitliche allgemein anerkannte Definition gibt es bis heute nicht. Zu bedenken ist außerdem, dass in der Medizin und

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