In diesem Artikel erzähle ich von den Lebensmitteln, die bei Osteochondrose (OC) und Arthrose der Gelenke am meisten helfen. Die Osteochondrose der Wirbelsäule entsteht wie andere Arthrosen, wenn der Knorpel abzunutzen beginnt und sich die Knochenflächen verändern. Geschädigtes Gewebe geht meist mit Schmerz und Entzündung einher. Ein paar Änderungen an Ihrem Speiseplan helfen Ihnen, für die Gesundheit Ihrer Gelenke und Ihrer Wirbelsäule zu sorgen.
Wie Essen bei Osteochondrose hilft
Was Sie essen, wirkt sich auf den ganzen Organismus aus, auf Ihre Stimmung ebenso wie auf den Verlauf der Osteochondrose. Studien bestätigen: Bei einer Entzündung bildet der Körper Moleküle, die als freie Radikale bekannt sind. Sie entstehen im Körper als Antwort auf Gifte (Toxine) und auf natürliche Vorgänge im Organismus – etwa eben auf Entzündungen.
Entstehen sehr viele freie Radikale, kommt es zu oxidativem Stress, der Zellen und Gewebe im ganzen Körper schädigt. Das verstärkt die Entzündung und geht mit Schäden an Knorpelgewebe und Gelenkinnenhaut einher.
Auf der anderen Seite stehen die Antioxidantien! Das sind Moleküle, die den Körper vor freien Radikalen schützen. Die Studien haben nicht genau geklärt, wie freie Radikale und oxidativer Stress auf die Osteochondrose wirken, aber es ist bestätigt, dass eine vernünftige Ernährung hilft, mit den Beschwerden der Osteochondrose zurechtzukommen.
Lebensmittel, die man bei Osteochondrose meiden sollte
Manche Lebensmittel können die oxidativen Vorgänge im Körper verstärken. Wer sie isst, kann damit das Ausmaß der Entzündung erhöhen.
Diese Wirkung haben zum Beispiel:
- zuckerhaltige Lebensmittel;
- stark verarbeitete Lebensmittel;
- Transfette und gesättigte Fette.
Was Gelenke und Wirbelsäule stärkt und die Entzündung dämpft
Die folgenden Lebensmittel helfen, die Osteochondrose hinauszuzögern und zu verlangsamen, und gehören zu einer entzündungshemmenden Ernährung. Dazu zählen Obst und Gemüse als Quelle von Antioxidantien, fettarme Milchprodukte (Kalzium und Vitamin D) und gute Öle wie natives Olivenöl extra
Vitamin C
Es ist Vitamin und Antioxidans zugleich. Ihr Körper braucht es, um Knorpelgewebe zu bilden, das die Gelenke und die Bewegungssegmente der Wirbelsäule schützt. Vitamin C hilft auch gegen die freien Radikale. Genug Vitamin C hilft, den Beschwerden der Osteochondrose vorzubeugen.
Vitamin D und Kalzium Vermutlich kann Vitamin D helfen, der Osteochondrose vorzubeugen oder mit ihr zurechtzukommen, doch die Ergebnisse sind bislang uneinheitlich.
Vitamin D hilft dem Körper, Kalzium aufzunehmen. Lebensmittel mit diesen Nährstoffen zu essen, schafft Ihren Gelenken zusätzlichen Schutz.
Für einen höheren Vitamin-D-Spiegel spielt Sonnenlicht die größte Rolle, doch auch manche Lebensmittel, die reich an diesem Vitamin sind, versorgen den Körper damit.
Zu den Lebensmitteln mit Vitamin D, Kalzium oder beidem gehören:
- mit Kalzium angereicherte Milch und Joghurt
- Meeresfrüchte und Fisch (Lachs, Dorsch, Sardinen und Garnelen)
- Fischkonserven, zum Beispiel Thunfisch
- Eier
- Blattgemüse
- Tofu
- Orangensaft

Beta-Carotin
Noch ein starkes Antioxidans. Lebensmittel mit Beta-Carotin erkennen Sie leicht, denn sie sind kräftig gelb oder orange – wie die Karotte. Beta-Carotin ist außerdem gut für Haut, Augen und Haare.
- Grünes wie Salat und Spinat, Petersilie, Spargel
- Melone und Marillen
- Kreuzblütler wie Kohlsprossen, Kraut, Senf und Kren
- Pfefferminzblätter
- Paradeiser und Paprika
Omega-Fettsäuren helfen, der Osteochondrose vorzubeugen
Für ein richtiges Gleichgewicht der Omega-Fettsäuren sollten Sie:
- Omega-3-Öle zum Kochen und für Salatdressings verwenden
- täglich mindestens ein Viertelglas Nüsse oder Kerne essen
- zweimal pro Woche fetten Fisch essen
- weniger rotes Fleisch und andere tierische Eiweiße essen
Omega-3 und Omega-6 helfen, Entzündungen in Ihrem Körper zu dämpfen, sie bremsen die Bildung von Zytokinen und Enzymen, die den Knorpel zerstören.
Quellen für Omega-3-Fettsäuren:
- Lachs, frisch und aus der Dose
- Hering, Sardinen, Makrele, Sardellen
- Regenbogenforelle
- Austern
- Eier
- Leinsamen und Leinöl
- Walnüsse
Omega-6-Fettsäuren stecken in:
- Fleisch und Geflügel
- Getreideflocken
- Eiern
- Nüssen und Kernen
- manchen Pflanzenölen.
Bioflavonoide – eine Form der Antioxidantien
Beschrieben sind über 5000 Arten pflanzlichen Ursprungs. Sie kommen vor allem in gelben und farblosen Pflanzen vor und „begleiten“ das Vitamin C. Manche von ihnen, etwa Quercetin, wirken entzündungshemmend, und Studien haben gezeigt, dass Quercetin bei der Behandlung von Arthrose und bei der Vorbeugung der Osteochondrose eine positive Rolle spielen kann.
Die wichtigsten (bei Weitem nicht alle) Quellen für Bioflavonoide:
- Brokkoli
- Johanniskraut
- Grüner Tee
- Zwiebel und Knoblauch
- Weintrauben
Gewürze wirken entzündungshemmend
Zu den bekanntesten und am besten belegten zählen Ingwer und Kurkuma.
Wenn Sie täglich etwa ein Gramm Ingwerpulver zu sich nehmen, verringern Sie binnen zweier Monate die Gelenkschmerzen und verbessern die Lebensqualität.
So bringen Sie Ingwer in Ihren Speiseplan:
Reiben Sie frischen Ingwer fein zum Anbraten oder verwenden Sie ihn als Salatdressing
Trinken Sie Ingwertee
Geben Sie frischen oder gemahlenen Ingwer in Gebäck, Torten, Kekse und Apfelspeisen
Kurkuma – ein senfgelbes Gewürz aus Asien und Hauptzutat des gelben Currys.
Studien haben gezeigt: Etwa 1 g Curcumin (der Hauptbestandteil von Kurkuma) über zwei bis drei Monate hilft, Schmerz und Entzündung bei Osteochondrose und Arthrose zu lindern.
Fazit
Entscheiden Sie sich für gesundes Essen, achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung.
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Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!







