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Der sichere Hafen. Kennenlerngeschichte Nr. 22

Der sichere Hafen. Kennenlerngeschichte Nr. 22

Manchen Menschen darf man die Wahrheit nicht sagen. Sie nehmen sie nicht nur nicht auf, sondern beschließen sofort, eine gewisse Menge ihrer eigenen kostbaren Zeit für Versuche zu opfern, sie zu widerlegen. Andererseits hat auch Lügen wenig Sinn, denn damit bestärkt man sie nur. Kurzum: Sie von einem von vornherein sinnlosen Unterfangen abzubringen ist üblicherweise ein noch sinnloseres Unterfangen.

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Ein Mann aus Marzipan. Kennenlerngeschichte Nr. 16

Ein Mann aus Marzipan. Kennenlerngeschichte Nr. 16

Jemand hat gesagt, es gebe zwei Arten von warmen Beziehungen: solche, in denen man einander die Seele wärmt, und solche, in denen man einander die Nerven zum Kochen bringt. Bezeichnend ist, dass in beiden Fällen keines der Paare ans Auseinandergehen denkt. Es gibt Paare, bei denen man nicht nur nicht versteht, wie sie zusammengekommen sind, sondern auch, wozu sie einander weiterhin „das Leben schwer machen“. Marina und Pawlik waren genau so ein Paar – und sich zu trennen war für sie undenkbar.

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Die Dienstreise. Eine Kennenlerngeschichte

Die Dienstreise. Eine Kennenlerngeschichte

Auditoren schickte man nach Sibirien üblicherweise nach einheitlichem Geschlecht – es gab in der Firma eine solche stillschweigende Empfehlung. Zwei Monate Durchsehen von Rechnungen und Schnee, der bis in den Mai, Juni hinein liegen bleibt, führten sonst zu durchaus gesetzmäßigen, wenn auch nicht geplanten Folgen in Form von Bürodramen und Karenzantritten. Doch in jenem Jahr führte eine höchst unwahrscheinliche Kombination aus Großprojekten und Krankenständen dazu, dass nur Nina und Kolja

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Die Vernunftehe. Kennenlerngeschichte Nr. 27

Die Vernunftehe. Kennenlerngeschichte Nr. 27

Vor langer, langer Zeit, in strengen patriarchalen Zeiten, als Frauen lange Röcke trugen, man seine Wege zu Pferd oder in der Kutsche zurücklegte und alle Lebensmittel bio waren, weil man sie selbst anbauen musste, war das Leben schwerer. Es gab keine Beihilfen für alleinerziehende Mütter, kein Mutterschaftsgeld, keine Pensionsvorsorge, keine gute Medizin und viele andere angenehme Errungenschaften der Gegenwart nicht. Die Menschen mussten überleben, und gemeinsam ging das weit leichter als

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